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Rückblick auf 2025
Das Buch «Anna Tumarkin» wurde von der Presse gut aufgenommen. Die Wochenendbeilage, die in sehr vielen Schweizer Zeitungen erschien, widmete dem Buch bzw. der Philosophin Tumarkin eine ganze Seite. Dass diese Pionierin auch in Radio, Podcasts uns Fernsehen (Echo der Zeit, Zeitblende, Tagesschau, «Servus, Grüezi, Hallo») ihren Platz bekam, ist sehr erfreulich. Eindrücklich war die grosse Feier, welche die Universität Bern an Tumarkins 150. Geburtstag im Februar 2025 ausrichtete (Mit Bundesrätin Viola Amherd, Annas Urgrossnichte Nina Tumarkin aus Wellesley USA, mit Rektorin Virginia Richter, Philosophin Barbara Bleisch, usw.) Im Theater an der Effingerstrasse las letzten Oktober Heidi Maria Glössner ausgewählte Passagen aus dem Buch. Zum Jahresende hat sich auch die Neue Zürcher Zeitung der Pionierin angenommen.

Das ist die Lebensgeschichte der ursprünglich russisch-jüdischen Philosophin, die als erste Frau überhaupt auf gewöhnlichem Weg an einer den Frauen und Männern offenstehenden Universität vollberechtigte Professorin wurde. Und zwar in Bern. Dass sie hier nicht wie ihre gesamte Familie in russischen Pogromen und nationalsozialistischen Lagern umkam, betrachtete sie als Glück ihres Lebens und als hohe Gunst des Schicksals. Sie dankte es der Schweiz mit ihren Repräsentationen an internationalen Kongressen, mit fundierten Studien zur Schweizer Philosophie und mit glühendem Engagement für die Frauen.